Am 13. September 2026 ist Bürgermeisterwahl in Munster

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Meine Ziele

für Munster

Munster braucht einen Bürgermeister mit Herzblut, Verstand, großem Einsatz und viel Energie für eine tolle Stadt.

Munster ist vielfältig – und damit sind auch die Themen und Herausforderungen, die unsere Stadt bewegen, vielfältig. Nachfolgend habe ich meine Gedanken und Ziele für Munster zusammengefasst: praxisnah, zukunftsorientiert und umsetzbar. Dabei geht es mir immer darum, die Lebensqualität unserer Stadt zu stärken, die Menschen einzubinden und Lösungen zu entwickeln, die nachhaltig wirken.

Ich lade Sie ein, sich einen Überblick zu verschaffen und mit mir ins Gespräch zu kommen.

Allwetterbad

Die Stadt Munster verfügte viele Jahre über ein Freibad, das von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen wurde. Gleichzeitig war der Betrieb jedoch mit hohen Kosten verbunden, insbesondere weil ein Freibad naturgemäß nur saisonal genutzt werden kann. Vor diesem Hintergrund hat sich die Stadt damals entschieden, das Freibad in ein Allwetterbad umzuwandeln.

Übergangsweise bestand noch ein Nichtschwimmerbecken im Außenbereich, das jedoch ebenfalls nach einigen Jahren aus Kostengründen aufgegeben wurde. Aktuell gibt es im Allwetterbad keine Möglichkeit mehr, unter freiem Himmel zu schwimmen.

Die Entscheidung für das Allwetterbad war und ist nachvollziehbar: Die ganzjährige Öffnung ermöglicht es insbesondere Kindern, Familien, Schulen und Vereinen, kontinuierlich zu trainieren und schwimmen zu lernen. Das ist ein großer Gewinn für die Stadt und ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsvorsorge und Vereinsarbeit.

Gleichzeitig ist der Wunsch vieler Menschen nach einem Freibad oder zumindest nach einer Außenwasserfläche weiterhin spürbar. Schwimmen unter freiem Himmel gehört für viele zum Sommer einfach dazu.

Als Bürgermeister möchte ich diesen Wunsch ernst nehmen. Mir geht es aber nicht um vorschnelle Versprechen, sondern um eine sorgfältige Prüfung: Kann im Außenbereich des Allwetterbades wieder ein Becken realisiert werden? Welche Varianten sind technisch, finanziell und langfristig tragfähig? Und wie lassen sich dabei Wirtschaftlichkeit und Lebensqualität sinnvoll miteinander verbinden?

Ich bin überzeugt: Gute Kommunalpolitik bedeutet, Bestehendes zu sichern und gleichzeitig offen für neue, realistische Perspektiven zu bleiben.

Amerikalinie

Der bereits 2015 beschlossene Ausbau der Bahnstrecke Langwedel–Uelzen, der sogenannten Amerikalinie, hat direkte Auswirkungen auf unsere Stadt Munster. Die Strecke ist Bestandteil der Ausbaukonzeption Alpha E, die im Dialogforum Schiene Nord gemeinsam von Kommunen, Bürgerinitiativen und Verbänden entwickelt wurde und inzwischen in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen ist.

Unabhängig davon, wie sich die derzeitige Diskussion um einen möglichen Neubau der Strecke Hannover–Hamburg im Zusammenhang mit dem Deutschlandtakt weiterentwickelt, ist für Munster eines entscheidend:

Sollte es zum Ausbau der Amerikalinie kommen, müssen die Belastungen für unsere Stadt und ihre Ortsteile wirksam abgefedert werden.

Besonders betroffen sind drei Bahnübergänge im Stadtgebiet, aber auch der aktive und passive Lärmschutz entlang der Strecke spielt eine zentrale Rolle. Hier dürfen wir keine Verschlechterungen für die Lebensqualität der Menschen in Munster hinnehmen.

Ein zentrales Anliegen ist für mich dabei die Situation im Ortsteil Breloh. Lange Schließzeiten an niveaugleichen Bahnübergängen würden Breloh faktisch vom übrigen Stadtgebiet abschneiden – mit gravierenden Folgen, insbesondere für den Rettungsdienst, die Feuerwehr und die allgemeine Verkehrssicherheit. Das ist für mich nicht akzeptabel.

Deshalb setze ich mich mit Nachdruck dafür ein, dass bei einem Ausbau der Strecke höhenungleiche Bahnkreuzungen, also Unter- oder Überführungen, realisiert werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass Mobilität, Sicherheit und Zusammenhalt in unserer Stadt auch künftig gewährleistet bleiben.

Munster muss hier geschlossen, frühzeitig und dauerhaft seine Interessen vertreten. Als Bürgermeister werde ich dafür sorgen, dass wir bei den Planungen am Ball bleiben, unsere Forderungen klar formulieren und gegenüber Bahn, Land und Bund konsequent vertreten – im Sinne unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Ärztemangel

Eine gute medizinische Versorgung ist ein zentraler Bestandteil von Lebensqualität. Doch genau hier stehen wir in Munster vor großen Herausforderungen. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger berichten mir, wie schwierig es geworden ist, überhaupt einen Hausarzt zu finden. Für fachärztliche Behandlungen müssen oft lange Wege und lange Wartezeiten in Kauf genommen werden. Das belastet besonders ältere Menschen, Familien und all jene, die auf eine verlässliche wohnortnahe Versorgung angewiesen sind.

Der Ärztemangel ist kein abstraktes Problem, sondern betrifft den Alltag vieler Menschen ganz konkret. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, dieses Thema aktiv anzugehen. Eine enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung ist dabei unerlässlich. Nur im gemeinsamen Austausch können wir Lösungen entwickeln, um die ärztliche Versorgung in Munster langfristig zu sichern.

Mein Ziel ist klar: Munster soll für Ärztinnen und Ärzte wieder attraktiv werden. Dazu gehören gute Rahmenbedingungen für Praxisgründungen, Unterstützung bei der Niederlassung, familienfreundliche Angebote sowie eine Stadt, in der man gerne lebt und arbeitet. Ich möchte persönlich das Gespräch mit potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten suchen und aktiv für unsere Stadt werben.

Dieses Thema ist mir so wichtig, dass ich mich nicht damit begnügen möchte, es zu verwalten oder auf andere Ebenen zu verweisen. Als Bürgermeister möchte ich mich persönlich darum kümmern, Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit allen Beteiligten konkrete Schritte gehen. Denn eine verlässliche medizinische Versorgung ist kein Luxus – sie ist Voraussetzung für ein gutes Leben in Munster.

Der Bahnhof – ein besserer erster Eindruck für Munster

Der Bahnhof ist für viele Menschen der erste Kontakt mit unserer Stadt. Umso mehr stört es viele Munsteranerinnen und Munsteraner, dass er derzeit ungepflegt und unordentlich wirkt. Auch wenn Gebäude und Gelände nicht in städtischer Hand liegen, dürfen wir uns damit nicht abfinden.

Ich werde das Gespräch mit den Eigentümern und der Deutschen Bahn suchen, um konkrete Verbesserungen bei Sauberkeit, Ordnung und dem äußeren Erscheinungsbild zu erreichen. Munster verdient einen Bahnhof, der Gäste freundlich empfängt und dem Anspruch unserer Stadt gerecht wird.

Darüber hinaus werde ich mich ausdrücklich dafür einsetzen, dass der Bahnhof barrierefrei gestaltet wird. Ein moderner Bahnhof muss für alle Menschen gleichermaßen nutzbar sein – für mobilitätseingeschränkte Personen, Seniorinnen und Senioren, Familien mit Kinderwagen ebenso wie für Reisende mit Gepäck. Barrierefreiheit ist kein Zusatz, sondern eine Selbstverständlichkeit.

Bauhof

Die Beschäftigten unseres Bauhofes leisten Tag für Tag eine unverzichtbare Arbeit für die Stadt Munster. Sie sorgen für Sauberkeit und Ordnung im Stadtgebiet und tragen maßgeblich zur Sicherheit bei – besonders in den Wintermonaten, wenn Straßen und Wege geräumt werden müssen.

In den sozialen Medien wird der Bauhof immer wieder kritisiert. Dabei wird oft übersehen, dass es in der Natur der Sache liegt, dass nicht alle Aufgaben gleichzeitig und überall erfüllt werden können. Im Winter können nicht alle Straßen zur gleichen Zeit geräumt werden, im Herbst fallen die Blätter im gesamten Stadtgebiet, und im Frühjahr wächst der Rasen an vielen Stellen gleichzeitig. Das ist kein Zeichen mangelnder Leistung, sondern Ausdruck der Vielzahl an Aufgaben.

Die Leistungsfähigkeit des Bauhofes hängt entscheidend von der personellen Stärke und der technischen Ausstattung ab. Deshalb wünsche ich mir einen respektvollen und wertschätzenden Umgang mit den Beschäftigten, die unter teils schwierigen Bedingungen zuverlässig ihre Arbeit leisten.

Als Bürgermeister werde ich mich dafür einsetzen, dass der Bauhof personell und materiell so ausgestattet wird, dass er seine Aufgaben erfüllen kann. Dabei ist mir bewusst, dass alle Entscheidungen unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit stehen. Ebenso wichtig ist eine ehrliche Betrachtung der Aufgaben: Welche Leistungen sind notwendig, welche realistisch leistbar und wie können Abläufe sinnvoll organisiert werden?

Darüber hinaus müssen wir den baulichen Zustand des Bauhofes in den Blick nehmen. Es gilt zu prüfen, ob das bestehende Gebäude den heutigen und zukünftigen Anforderungen noch gerecht wird oder ob eine Sanierung beziehungsweise ein Neubau an einem anderen Standort erforderlich ist.

Mein Ziel ist ein leistungsfähiger Bauhof, der die Stadt zuverlässig unterstützt – und Beschäftigte, die für ihre wichtige Arbeit Anerkennung und Rückhalt erfahren.

Bildung in Munster

In Munster verfügen wir über ein umfassendes Schulangebot – von der Grundschule über Haupt- und Realschule bis zum Gymnasium. Die weiterführenden Schulen sind in der Trägerschaft des Heidekreises, die Stadt ist für die Grundschulen zuständig. Wir kümmern uns um die Gebäude, ihre Unterhaltung und Bewirtschaftung sowie die Ausstattung der Schulen.

Dank des Neubaus der Grundschule im Breloh und des Mensaanbaus an der Grundschule im Oertzetal haben wir beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Ganztagsbetrieb geschaffen – und dieser wird ab dem Schuljahr 2025/2026 angeboten.

Die Lehrkräfte und die Unterrichtsversorgung liegen zwar in der Verantwortung des Landes, aber wir haben einen direkten Einfluss darauf, wie unsere Schulen ausgestattet sind. Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass unsere Kinder alles haben, was sie brauchen, um erfolgreich ins Schulleben zu starten und optimal lernen zu können.

Als Bürgermeister möchte ich mich dafür einsetzen, dass unsere Schulen gut ausgestattet sind und unsere Kinder die bestmöglichen Bedingungen für ihre Bildung bekommen – denn gute Bildung beginnt vor Ort.

Bundeswehr

Munster ist der größte Heeresstandort der Bundesrepublik Deutschland. Seit vielen Jahrzehnten prägen Soldatinnen und Soldaten unser Stadtbild. Viele von ihnen leben in Munster und sind als Nachbarinnen und Nachbarn, Vereinsmitglieder oder Ehrenamtliche ein selbstverständlicher Teil unserer Stadtgesellschaft.

Die Akzeptanz der Bundeswehr in Munster ist traditionell sehr hoch. Neben den zahlreichen militärischen Dienstposten bietet die Bundeswehr auch viele zivile Arbeitsplätze und ist damit der größte Arbeitgeber unserer Stadt. Sie ist ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor und trägt wesentlich zur Stabilität und Entwicklung Munsters bei.

Die weltpolitische Entwicklung hat uns allen vor Augen geführt, wie wichtig eine leistungsfähige Bundeswehr für die Sicherheit unseres Landes ist. Die ausgerufene Zeitenwende wird auch Auswirkungen auf Munster haben. Als Stadt stehen wir vor der Aufgabe, diese Veränderungen verantwortungsvoll zu begleiten.

Das Verhältnis zwischen Stadt und Bundeswehr ist geprägt von gegenseitigem Respekt, Vertrauen und einem engen Austausch. Auch wenn Zuständigkeiten klar getrennt sind, funktioniert die Zusammenarbeit sehr gut. Dies zeigt sich unter anderem in der Teilnahme von Abordnungen der Bundeswehr an Schützen- und Volksfestumzügen, im gemeinsamen Neujahrsempfang von Stadt und Bundeswehr sowie im Lilli-Marleen-Tag – einem besonderen Fest in der Innenstadt, mit dem sich die Bundeswehr bei der Munsteraner Bevölkerung für das entgegengebrachte Verständnis bedankt.

Als Bürgermeister möchte ich diese gute Zusammenarbeit fortsetzen und weiter ausbauen. Vor dem Hintergrund des Ausbaus der Bundeswehr ist es mir wichtig, die damit verbundenen Entwicklungen für Munster aktiv zu begleiten und konstruktiv zu unterstützen – im Interesse unserer Stadt, ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie der hier lebenden und arbeitenden Soldatinnen und Soldaten.

Ehrenamt Stärken

Die Stadt Munster lebt vom ehrenamtlichen Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger. In nahezu allen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens sind Ehrenamtliche aktiv: in den Vereinen, in den Feuerwehren, im Sport, im Schützenwesen und in vielen weiteren Bereichen. Dieses Engagement ist ein unverzichtbarer Pfeiler unseres Zusammenlebens.

Besonders eindrucksvoll wurde diese Vielfalt zum 50-jährigen Stadtjubiläum. Über ein halbes Jahr hinweg haben zahlreiche Vereine eine gemeinsame Veranstaltungsreihe getragen. Jeder einzelne Verein hat mit eigenen Ideen und Angeboten zum Motto 50 Jahre Stadtrechte in Munster beigetragen und damit eindrucksvoll gezeigt, was Ehrenamt leisten kann, wenn man ihm Raum gibt.

Dieses Engagement verdient Anerkennung und konkrete Unterstützung. Als Bürgermeister möchte ich mich dafür einsetzen, unsere Vereine so gut wie möglich zu fördern. Dazu gehören – wo erforderlich – auch finanzielle Hilfen. Mindestens genauso wichtig ist mir jedoch, die Vereine im Alltag zu entlasten.

Ich möchte erreichen, dass wir als Stadt dort, wo es in unserem Einflussbereich liegt, Bürokratie abbauen. Und dort, wo rechtliche Vorgaben nicht von uns bestimmt werden, sollen die Vereine nicht allein gelassen werden. Die Stadt soll Ansprechpartner und Unterstützer sein – zum Beispiel bei der Planung von Festen, beim Erfüllen von Auflagen oder bei organisatorischen Fragen.

Ehrenamtliches Engagement ist keine Selbstverständlichkeit. Es braucht gute Rahmenbedingungen, Wertschätzung und eine Verwaltung, die mitdenkt und unterstützt. Dafür möchte ich mich einsetzen.

Feuerwehr stärken

Ehrenamt wertschätzen

Unsere Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Pfeiler der Sicherheit in unserer Stadt und ihren Ortschaften. Sie lebt vom Ehrenamt, von starker Leistungsbereitschaft und einer außergewöhnlich hohen Motivation der Einsatzkräfte. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch verlässliche Unterstützung.

Als Bürgermeisterkandidat ist es mir ein zentrales Anliegen, die Schwerpunktwehr Munster ebenso wie die Wehren in unseren Ortschaften nachhaltig zu stärken. Eine moderne und bedarfsgerechte Ausstattung ist dabei unerlässlich – denn nur so können Leistungsfähigkeit, Einsatzbereitschaft und vor allem die Sicherheit der Feuerwehrfrauen und -männer dauerhaft gewährleistet werden.

Ich stehe für eine Politik, die das Ehrenamt ernst nimmt, die Rahmenbedingungen verbessert und dafür sorgt, dass unsere Feuerwehr auch in Zukunft gut aufgestellt ist – zum Schutz aller Bürgerinnen und Bürger.

Feuerwehrgerätehaus

Das Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Munster entspricht nicht mehr den Vorgaben der Feuerwehr-Unfallkasse. Bereits 2014 wurde festgestellt, dass das Gebäude modernisiert werden müsste. Seitdem haben Stadt und Feuerwehr gemeinsam intensiv geprüft, ob das Gerätehaus am bisherigen Standort saniert oder ein Neubau an anderer Stelle notwendig ist.

Im Jahr 2021 hat der Rat beschlossen, das neue Feuerwehrgerätehaus an dem bisherigen Standort der Grundschule am Hanloh zu errichten. Die entsprechenden Mittel sind in die Finanzplanung aufgenommen worden. Aufgrund der finanziellen Zwänge der Stadt musste der Neubau jedoch verschoben werden.

Als Bürgermeister ist es mir ein besonderes Anliegen, dass unsere Feuerwehr Munster ein modernes, funktionales Gerätehaus erhält, das allen Anforderungen entspricht. Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Neubau so bald wie möglich realisiert wird – für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger und für die engagierten Frauen und Männer unserer Feuerwehr.

Für Handel und Gewerbe in Munster

Munster ist eine Stadt, die seit jeher stark von der Bundeswehr geprägt ist. Durch die umfangreichen Flächen der militärischen Liegenschaften und Truppenübungsplätze war bisher nur begrenzt Platz für Gewerbe vorhanden. Dennoch gibt es in Munster einige erfolgreiche Unternehmen, darunter viele lang eingesessene Familienbetriebe, die unsere Stadtwirtschaft maßgeblich prägen.

Mir ist bewusst, dass die Handlungsmöglichkeiten einer Stadt begrenzt sind und viele Verbesserungen für Handel und Gewerbe auf bundespolitischer Ebene entschieden werden. Dennoch möchte ich als Bürgermeister aktiv dazu beitragen, die Rahmenbedingungen vor Ort zu verbessern – für bestehende Betriebe genauso wie für neue Ansiedlungen.

Mein Ziel ist es, regelmäßig mit den Gewerbetreibenden ins Gespräch zu kommen, ihre Anliegen zu hören und dort zu unterstützen, wo die Stadt konkret helfen kann. Dabei ist mir besonders wichtig, dass wir uns um die bereits ansässigen Unternehmen kümmern, sie stärken und gemeinsam Lösungen für ihre Herausforderungen finden.

Gleichzeitig möchte ich prüfen, wo im Stadtgebiet neue Gewerbeflächen ausgewiesen werden könnten, und aktiv Gespräche mit Eigentümerinnen und Eigentümern führen, um realistische Möglichkeiten für neue Unternehmen zu schaffen.

Mein Anspruch ist klar: Munster soll ein guter Standort für Handel und Gewerbe bleiben – mit gezielter Unterstützung für bestehende Betriebe, offenen Ohren für neue Ideen und einer aktiven Stadtentwicklung.

Haushalt

Munster steht seit vielen Jahren vor großen finanziellen Herausforderungen. Als finanzschwache Kommune mit wiederkehrenden Fehlbedarfen wissen wir: Die Spielräume sind eng, und einfache Lösungen gibt es nicht. Mir ist diese Situation sehr bewusst – und ich trete nicht an, um schnelle Wunder zu versprechen, sondern um Verantwortung zu übernehmen und Schritt für Schritt Verbesserungen zu erreichen.

Ein zentraler Ansatzpunkt ist für mich, Einnahmen zu stärken und Ausgaben kritisch zu überprüfen, ohne die Lebensqualität in unserer Stadt zu gefährden. Munster darf sich nicht kaputtsparen. Gleichzeitig müssen wir bei jeder Entscheidung ehrlich fragen: Wo können wir Ausgaben reduzieren, wo Einnahmen erhöhen und wo lassen sich kluge Investitionen tätigen, die sich langfristig auszahlen?

Dazu gehört für mich auch, Chancen im Bereich der erneuerbaren Energien konsequent zu nutzen. Wo es sinnvoll und wirtschaftlich ist, können entsprechende Projekte nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern auch zusätzliche Einnahmen für den städtischen Haushalt generieren.

Als Garnisonsstadt der Bundeswehr hat Munster eine besondere Rolle – und besondere Belastungen. Diese müssen sich auch finanziell widerspiegeln. Ich werde mich dafür einsetzen, dass unsere Situation bei Bundes- und Landesmitteln sowie im kommunalen Finanzausgleich stärker berücksichtigt wird. Die Arbeit im Arbeitskreis Garnisonsstädte des Deutschen Städtetages ist dabei ein wichtiger Hebel, den wir entschlossen weiter vorantreiben müssen.

Ebenso gehört zur Haushaltskonsolidierung ein ehrlicher Blick auf unseren Immobilienbestand. Nicht mehr genutzte Gebäude mit hohem Unterhaltungs- und Bewirtschaftungsaufwand müssen wir kritisch prüfen. Wo ein dauerhafter Erhalt nicht sinnvoll ist, kann eine Veräußerung helfen, laufende Kosten zu senken und zugleich Einnahmen zu erzielen.

Eines ist mir dabei besonders wichtig: Die finanzielle Situation unserer Stadt darf nicht allein durch immer höhere Abgaben für die Bürgerinnen und Bürger ausgeglichen werden. Stattdessen müssen wir überall dort, wo es möglich ist, Fördermittel von Bund, Land und anderen Programmen einwerben und unsere Chancen konsequent nutzen.

Ich stehe für einen realistischen, ehrlichen und verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen unserer Stadt. Nicht alles wird sofort lösbar sein. Aber mit klaren Prioritäten, Augenmaß und Transparenz können wir die finanzielle Situation Munsters Schritt für Schritt verbessern – damit unsere Stadt auch in Zukunft lebenswert bleibt.

Innenstadtbelebung

Die Innenstadt von Munster hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Wo früher der Einzelhandel das Stadtbild prägte, stehen heute viele Ladenlokale leer. Neue Geschäftsideen entstehen zwar immer wieder, gleichzeitig müssen wir aber auch erleben, dass andere Geschäfte schließen. Diese Entwicklung betrifft nicht nur Munster – nahezu alle Kommunen stehen vor denselben Herausforderungen. Das Einkaufsverhalten hat sich durch den Online-Handel grundlegend gewandelt. Was wir selbst nutzen, dürfen wir nicht gleichzeitig beklagen, wenn es Auswirkungen auf den stationären Einzelhandel hat.

Munsters Innenstadt braucht wieder mehr Leben, Begegnung und Aufenthaltsqualität. Die Belebung der Innenstadt kann heute aber nicht mehr allein durch klassischen Einzelhandel gelingen. Deshalb müssen wir neue Wege gehen.

Die Aufenthaltsqualität muss spürbar verbessert werden. Eine attraktive Innenstadt lebt von Atmosphäre, von Gastronomie, von Kultur und von Veranstaltungen, die Menschen zusammenbringen. Plätze müssen zum Verweilen einladen, Außenbereiche besser genutzt und kreative Nutzungen für leerstehende Räume ermöglicht werden.

Ein entscheidender Faktor für eine belebte Innenstadt sind Märkte, Veranstaltungen und Feste. Munster hat hier bereits viel zu bieten: das Weinfest der Freiwilligen Feuerwehr, den Lili-Marleen-Tag der Bundeswehr, den Frühjahrs- und Herbstmarkt, den Nikolausmarkt, der aus meiner Sicht gerne wieder an drei Tagen stattfinden dürfte, sowie unseren Wochenmarkt. Diese Veranstaltungen möchte ich ausdrücklich unterstützen und weiterentwickeln. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass bewährte Formate wie „Music in the City“ wieder stattfinden und wir den „Triathlon für Jedermann“ neu beleben.

Auch der bauliche Zustand der Innenstadt lässt an vielen Stellen zu wünschen übrig. Als Bürgermeister möchte ich mich gezielt dafür einsetzen, diesen zu verbessern und unsere Innenstadt attraktiver zu gestalten. Dazu gehört für mich auch, aktiv Fördergelder für Maßnahmen zur Innenstadtbelebung einzuwerben. Mir ist bewusst, dass alle Vorhaben unter einem Finanzierungsvorbehalt stehen – gerade deshalb ist es so wichtig, externe Fördermittel konsequent zu nutzen.

Mein Ziel ist eine Innenstadt, die lebendig, einladend und zukunftsfähig ist: ein Ort zum Einkaufen, zum Verweilen, zum Begegnen und zum Feiern.

Kinder und Jugendliche ernst nehmen

In Munster leben viele Kinder und Jugendliche – und sie gehören selbstverständlich zur Zukunft unserer Stadt. Ich bin der Meinung, dass bereits viel für junge Menschen getan wird. Unsere Vereine leisten eine hervorragende Jugendarbeit, ebenso die Kinder- und Jugendfeuerwehren. Dieses Engagement ist ein großer Gewinn für Munster und verdient Anerkennung und Unterstützung.

Gleichzeitig weiß ich: Jugendliche sehen viele Dinge anders als wir Erwachsenen. Was für uns selbstverständlich erscheint, wird von jungen Menschen oft ganz anders wahrgenommen. Genau deshalb ist es mir wichtig, ihre Perspektiven ernst zu nehmen und ihnen zuzuhören.

Frühere Versuche, Kinder und Jugendliche über ein Jugendparlament stärker zu beteiligen, haben leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Umso sinnvoller finde ich den Weg, den wir heute gehen: Jugendforen im Bürgerhaus, an denen sich auch die Politik beteiligt. Dieser direkte Austausch bietet eine echte Chance, zu erfahren, was Jugendliche beschäftigt und was sie sich von ihrer Stadt wünschen.

Das Bürgerhaus als Jugendzentrum unserer Stadt leistet eine hervorragende Arbeit in der offenen Jugendarbeit. Diese wichtige Aufgabe möchte ich als Bürgermeister ausdrücklich unterstützen und fortführen. Gute Jugendpolitik heißt für mich nicht, über junge Menschen zu reden, sondern mit ihnen – offen, ehrlich und auf Augenhöhe.

Kultur und Tourismus

Munster ist zwar nicht vorrangig vom Tourismus geprägt, dennoch spielen Gästeangebote und kulturelle Aktivitäten eine wichtige Rolle für unsere Stadt. Hotels und Ferienwohnungen werden in Verbindung mit der Lüneburger Heide gebucht und tragen dazu bei, dass Besucherinnen und Besucher Munster kennenlernen.

Die Touristikinformation betreut nicht nur auswärtige Gäste, sondern unterstützt auch die Munsteranerinnen und Munsteraner bei kulturellen und Freizeitangeboten. Besonders aktiv ist der Kultur- und Heimatverein, dessen Arbeit ich weiterhin fördern und unterstützen will.

Ein herausragendes kulturelles Aushängeschild ist das Panzermuseum, das jährlich über 100.000 Besucherinnen und Besucher anzieht – sowohl Tagesgäste als auch Übernachtungsgäste. Hervorzuheben ist aber auch die internationale Ausstellung „Glas, Plastik und Garten“, die alle drei Jahre über drei Wochen stattfindet und viele Gäste nach Munster führt.

Zukunftsweisend wäre zudem eine noch engere Verknüpfung von Tourismusangeboten in der Region: ich möchte daher gerne prüfen, ob eine Anbindung an den Heide-Shuttle möglich ist.

Es ist mir wichtig, diese touristischen und kulturellen Angebote nicht nur zu erhalten, sondern wo möglich auch auszubauen. Dabei sollte die Stadt gezielt unterstützen, um die Attraktivität Munsters für Besucherinnen und Besucher zu steigern und gleichzeitig das kulturelle Leben vor Ort zu stärken.

Miteinander

Munster lebt von seinen Menschen, seiner Verwaltung und dem Stadtrat als politischem Entscheidungsgremium. Als Bürgermeister verstehe ich mich als Bindeglied zwischen diesen Gruppen.

Ich möchte Vermittler sein – zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und dem Rathaus, aber auch zwischen der Verwaltung und den politischen Entscheidungsträgern. In meiner Rolle bin ich sowohl Teil der Verwaltung als auch des Rates, und genau diese Doppelperspektive möchte ich aktiv nutzen.

Durch meine langjährige ehrenamtliche Arbeit, meine berufliche Erfahrung und meine Tätigkeit als Ratsmitglied kenne ich die Menschen, die Strukturen und die Abläufe in Munster genau. Dieses Wissen will ich einsetzen, um ein gutes Miteinander aller Beteiligten zu fördern, Konflikte zu entschärfen und die Zusammenarbeit für das Wohl unserer Stadt konstruktiv zu gestalten.

Munster lebt vom Dialog – und als Bürgermeister möchte ich dafür sorgen, dass er gelingt.

Natur bewahren – Munster verantwortungsvoll gestalten

Munster ist geprägt von seinen Grün-, Wald-, Heide- und Wasserflächen. Unsere Natur ist ein wesentlicher Teil unserer Lebensqualität – und sie zu bewahren hat für mich eine hohe Priorität.

Natur- und Klimaschutz sind für mich daher keine kurzfristigen Projekte, sondern eine dauerhafte Aufgabe kommunaler Verantwortung. Dabei geht es nicht um große Schlagworte, sondern um sorgfältige Entscheidungen im Alltag: bei Planungen, bei der Pflege öffentlicher Flächen und bei der Frage, wie wir vorhandene Strukturen erhalten und sinnvoll weiterentwickeln.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt für mich im Schutz der vorhandenen Bäume. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für das Stadtklima, spenden Schatten, binden CO₂ und prägen das Erscheinungsbild unserer Stadt. Wo immer möglich, sollten Bäume erhalten und in Entscheidungen frühzeitig einbezogen werden. Eingriffe müssen gut begründet und verantwortungsvoll abgewogen werden.

Auch öffentliche Grünflächen bieten viele Möglichkeiten, Natur- und Klimaschutz vor Ort sichtbar zu machen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Grünflächen möglichst naturnah und insektenfreundlich gestaltet werden. Das betrifft nicht nur Parks oder größere Anlagen, sondern auch kleinere Flächen wie Verkehrsinseln, Straßenränder oder Randstreifen. Gerade solche Bereiche können einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt leisten, ohne hohe zusätzliche Belastungen zu verursachen.

Mir ist wichtig, dass Natur- und Klimaschutz in Munster realistisch und mit Augenmaß betrieben wird. Nicht alles, was wünschenswert ist, lässt sich sofort umsetzen. Entscheidend ist jedoch, die vorhandenen Möglichkeiten konsequent zu nutzen, bestehende Strukturen zu schützen und Schritt für Schritt Verbesserungen zu erreichen.

Mein Ziel ist ein verantwortungsvoller Natur- und Klimaschutz, der zu Munster passt, die besonderen Gegebenheiten unserer Stadt berücksichtigt und langfristig wirkt – für heutige und kommende Generationen.

Obdachlosenunterkunft

Die Obdachlosenunterkunft in Munster ist in die Jahre gekommen. Der Zustand gibt Anlass zu ernsthafter Kritik und wirft die Frage auf, ob die Unterbringung noch menschenwürdig ist. Das dürfen wir nicht hinnehmen.

Gleichzeitig ist klar: Es geht um eine kurzfristige Nothilfe, nicht um dauerhaften Wohnraum. Dennoch braucht auch diese Hilfe angemessene Standards – und eine Lösung, die finanziell verantwortbar ist.

Deshalb müssen wir offen diskutieren: Sanierung oder Neubau? Welcher Standard ist notwendig, welcher realistisch finanzierbar? Und in welchem Zeitrahmen können wir Verbesserungen umsetzen, ohne falsche Versprechen zu machen?

Als Bürgermeister will ich diese Fragen ehrlich, transparent und lösungsorientiert klären – mit dem Ziel, menschenwürdige Hilfe zu sichern und dabei die finanziellen Möglichkeiten der Stadt verantwortungsvoll einzusetzen.

ÖPNV

Mobilität ist ein Schlüsselthema für Munster – und leider ist sie für viele Bürgerinnen und Bürger noch eingeschränkt. Unsere Bahnverbindungen sind oft unzuverlässig, und der Busverkehr konzentriert sich fast ausschließlich auf die Schülerbeförderung. In den Ferien findet er gar nicht statt. Gerade für junge Menschen, ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger oder Menschen ohne Führerschein ist das ein großes Problem: Fahrten zur Arbeit, zum Arzt oder zu Terminen werden unnötig kompliziert.

Ich setze mich dafür ein, dass der öffentliche Nahverkehr in Munster verbessert wird – insbesondere auch der Busverkehr in den Ferien. Mir ist bewusst, dass die Stadt allein nur begrenzten Einfluss hat. Deshalb möchte ich gemeinsam mit Nachbarkommunen und Landkreisen Lösungen erarbeiten und prüfen, wie wir die Angebote bündeln oder erweitern können.

Auch Bürgerbusse, die gezielt für die Bedürfnisse unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger eingesetzt werden, können zu einer Verbesserung der Situation beitragen.

Ich möchte prüfen, was für Munster machbar ist und wie wir die Mobilität in unserer Stadt nachhaltig stärken können – für alle Generationen und alle Lebenslagen.

Ortschaften

Munster lebt nicht nur in der Kernstadt – ein Drittel unserer Bürgerinnen und Bürger lebt in den fünf Ortschaften. Die Ortschaften haben engagierte Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher, und regelmäßige Einwohnerversammlungen sorgen bereits für Austausch.

Ich möchte diesen Dialog noch weiter ausbauen: als Bürgermeister möchte ich regelmäßig Gespräche in den Ortschaften führen und die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv in die Gestaltung ihrer Ortschaften einbinden. Denn nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass sich jede Ortschaft in Munster gut entwickelt und die Lebensqualität für alle steigt.

Rathaus

Ein Bürgermeister ist nicht nur Repräsentant der Stadt, sondern auch Verwaltungschef und damit Vorgesetzter der Beschäftigten im Rathaus und in den weiteren Dienststellen. Mir ist diese Verantwortung sehr bewusst.

Ich bringe keine klassische Verwaltungsausbildung mit. Was ich jedoch mitbringe, sind gesunder Menschenverstand, langjährige Lebens- und Berufserfahrung sowie ein realistischer Blick auf das Machbare. Für mich steht fest: Gute Verwaltung gelingt nicht von oben herab, sondern nur gemeinsam mit den Menschen, die täglich engagiert für unsere Stadt arbeiten.

Mir geht es darum, die Herausforderungen unserer Stadt zusammen mit den Beschäftigten der Stadt Munster anzunehmen und zu bewältigen. Dazu gehört ein offener Austausch, gegenseitiger Respekt und ein ehrliches Abwägen dessen, was personell leistbar ist. Nicht jede Aufgabe kann immer in der gleichen Tiefe und Qualität erledigt werden – umso wichtiger ist es, Prioritäten klar zu setzen.

Durch meine Arbeit als Ratsmitglied kenne ich die Abläufe und Anforderungen in unserer Verwaltung. Diese Erfahrung möchte ich nutzen, um zu einer Personalausstattung beizutragen, die realistisch, fair und auf die tatsächlichen Aufgaben ausgerichtet ist – damit gute Arbeit möglich bleibt und Überforderung vermieden wird.

Seniorinnen und Senioren – aktiv, engagiert und unverzichtbar für Munster

Unsere Gesellschaft wird älter – und mit dem demografischen Wandel gehen Veränderungen einher, die wir aktiv gestalten müssen. Auch in Munster wächst der Anteil älterer Menschen. Das ist eine Entwicklung, die Herausforderungen mit sich bringt, vor allem aber auch Chancen bietet.

Seniorinnen und Senioren sind längst nicht per se unselbstständig oder pflegebedürftig. Im Gegenteil: Viele ältere Menschen leben aktiv, selbstbestimmt und engagiert in unserer Stadt. Sie bringen ihre Erfahrungen ein, bereichern das gesellschaftliche Leben und prägen Munster mit.

Deshalb ist es mir wichtig, beides im Blick zu behalten: eine verlässliche und bedarfsgerechte Versorgung durch stationäre und ambulante Pflegeangebote ebenso wie attraktive, niedrigschwellige Angebote für aktive Rentnerinnen und Rentner. Munster soll eine Stadt sein, in der man auch im Alter gerne lebt, sich begegnet, mitmacht und dazugehört.

Eine zentrale Rolle spielt dabei der Seniorenbeirat der Stadt Munster. Er arbeitet seit Jahren mit großem Engagement und bringt sich in vielfältiger Weise ein – sei es durch die Film- und Spielenachmittage, den monatlichen Mittagsschmaus, gemeinsame Boulespiele und vieles mehr. Darüber hinaus hat der Seniorenbeirat immer wieder konstruktive Vorschläge gemacht, wie das Leben älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger verbessert und vereinfacht werden kann.

Diesen Einsatz schätze ich sehr. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, den regelmäßigen und vertrauensvollen Austausch zwischen Stadtverwaltung, Politik und Seniorenbeirat fortzuführen und zu stärken. Nur so können wir gemeinsam dafür sorgen, dass Munster eine lebenswerte Stadt für Menschen jeden Alters bleibt – und dass die Bedürfnisse unserer Seniorinnen und Senioren gehört und umgesetzt werden.

Sportpark Osterberg

Munster war schon einmal stolz darauf, sich als Stadt des Sports zu bezeichnen – und das aus gutem Grund. Eine lebendige Vereinslandschaft, engagierte Ehrenamtliche und ein breites Angebot von klassischen Sportarten über Reiten, Golf bis hin zum Tennis prägen unsere Stadt bis heute. Dieses Fundament möchte ich nicht nur bewahren, sondern gezielt weiterentwickeln.

Eine zentrale Rolle spielt dabei unser Sportentwicklungskonzept, das vor einigen Jahren erarbeitet wurde. Es ist richtig und wichtig, dieses Konzept kontinuierlich umzusetzen – genauso wichtig ist es aber, es regelmäßig zu überprüfen, weiterzudenken und an neue Anforderungen anzupassen. Sport verändert sich, und Munster sollte dabei Schritt halten.

Ein besonderer Fokus liegt für mich auf dem Sportpark am Osterberg, in direkter Nachbarschaft zu unserem Allwetterbad. Dieser Standort hat enormes Potenzial – nicht nur für den Vereins- und Schulsport, sondern auch für Trainingslager, Turniere und sporttouristische Angebote. Deshalb möchte ich die Idee eines Sporthotels an diesem Standort erneut ernsthaft prüfen. Ein solches Projekt könnte Sport, Übernachtung, Wirtschaft und Tourismus sinnvoll miteinander verbinden.

Mir ist wichtig: Das ist kein Projekt „auf Zuruf“, sondern eine Aufgabe, die sorgfältig geplant werden muss. Dazu gehört auch, gezielt das Gespräch mit möglichen Investoren zu suchen, um Chancen und Risiken realistisch zu bewerten. Wenn wir es richtig angehen, kann ein Sporthotel ein echter Gewinn für Munster werden – für unsere Vereine, für Gäste von außerhalb und für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt.

Ich stehe für eine Sportpolitik mit Augenmaß, Weitblick und echter Zukunftsperspektive – damit Munster auch morgen eine Stadt bleibt, in der Bewegung, Gemeinschaft und Lebensqualität zusammengehören.

ÜBER MICH

Geboren 1974 in Soltau, lebe ich seit über 51 Jahren in Munster – hier bin ich aufgewachsen, hier arbeite ich, und hier möchte ich gemeinsam mit Ihnen die Zukunft unserer Stadt gestalten. Ich bewerbe mich um das Bürgermeisteramt, weil mir Munster am Herzen liegt. Ich möchte zuhören, vermitteln und gemeinsam mit Ihnen Lösungen für die Herausforderungen unserer Stadt entwickeln.

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihr Vertrauen.

Kontakt

Marco Tews
Wilhelm Bockelmannstraße 46
29633 Munster

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Urheberrecht 2026 Marco Tews | Website von: edm-service Marco Pracht in 29633 Munster.
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