Geschäftsführer Ortwin Höller nahm sich viel Zeit für ein ausführliches Gespräch und eine beeindru-ckende Betriebsbesichtigung. Vielen Dank für den herzlichen und offenen Empfang!
Die Geschichte des Unternehmens reicht bis nach Hamburg zurück. 1961 kam die Wäscherei nach Munster und befindet sich heute bereits in der vierten Generation. Mit rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie fünf Auszubildenden ist sie ein wichtiger Arbeitgeber in unserer Stadt.
Auch die Zahlen sind beeindruckend: Rund 50 Tonnen Wäsche werden hier täglich gewaschen. Zu den Kunden gehören unter anderem Altenheime, Krankenhäuser, Hotels und zahlreiche weitere Einrichtungen. Selbst die Arbeitskleidung unseres städtischen Bauhofs wird hier gereinigt.
Das Einzugsgebiet reicht bis zu 200 Kilometer weit. Teilweise führen die täglichen Touren sogar bis nach Kiel. 16 Lkw sind dafür im Einsatz und sorgen dafür, dass die Wäsche zuverlässig abgeholt und wieder ausgeliefert wird.
Bei meinem Rundgang konnte ich die großen Wasch- und Trockenbereiche, die Kommissionierung und die umfangreichen Lagerflächen besichtigen. Besonders spannend fand ich, wie viel digitale Technik inzwischen zum Einsatz kommt und wie präzise die einzelnen Abläufe aufeinander abgestimmt sind.
Doch bei aller Technik wird eines schnell deutlich: Ohne Menschen geht es nicht. Auch der moderns-te Betrieb braucht engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb ist es wichtig, gute Arbeitsplätze vor Ort zu sichern und unsere Unternehmen dabei zu unterstützen, Fachkräfte und Nachwuchs zu gewinnen.
Dazu gehört für mich auch eine starke regionale Wertschöpfung. Wo es wirtschaftlich und vergaberechtlich möglich ist, sollten Krankenhäuser, Altenheime und kommunale Einrichtungen die Leistungen unserer Unternehmen vor Ort und in der Region nutzen.
Denn kurze Wege und starke heimische Betriebe stärken am Ende unsere gesamte Region. Genau deshalb sind solche Unternehmensbesuche für mich so wichtig: Man bekommt einen direkten Einblick, hört, wo der Schuh drückt, und erfährt aus erster Hand, was unsere Unternehmen für ihre weitere Entwicklung brauchen.
Vielen Dank, Herr Höller, für Ihre Zeit, das offene Gespräch und den beeindruckenden Blick hinter die Kulissen!